Wenn sich drei reifere Herren entschließen ein Ensemble zu gründen, lässt die Frage nach dem „warum“ nicht lange auf sich warten. Zunächst ist festzustellen, dass Wien, das sich gerne als Weltstadt der Musik geriert, in Wirklichkeit ein Dorf ist, in dem besonders das geschützte Biotop der klassisch ausgebildeten Musiker es unmöglich macht, sich nicht kennenzulernen. So war es weder überraschend noch ungewöhnlich, dass wir gebeten wurden, für eine Feierstunde den musikalischen Rahmen zu gestalten. Aus der anfänglich eher zufälligen Begegnung wurden bald regelmäßige Zusammenkünfte lustvollen Musizierens.

Musica Virtioli

Die Chance neben dem gewünschten Klavier, auch das Cembalo und die Orgel einzusetzen, hat die Bandbreite unseres musikalischen Tuns erheblich erweitert. Der spezielle räumliche und historische Kontext unserer Aufführungsorte bzw. der von uns interpretierten Musik soll ein Teil unseres Musizierens sein.

Wir wollen uns diesen anachronistischen Luxus gönnen, Musik, jenseits der ausgetretenen Pfade des Virtuosentums zu betreiben, ausschließlich mit dem reinen Herzen der musikalischen Leidenschaft. Vertrauend auf unseren bisherigen professionellen Werdegang und geeint durch die verwandten Wahrnehmungen der sichtbaren und unsichtbaren Welt, haben wir schließlich den Mut gefunden, uns als Kammermusikensemble mit dem Titel Musica Vitrioli der geneigten Öffentlichkeit vorzustellen.

Homepage www.musica-vitrioli.com